Obwohl die Tierkommunikation die Beziehung zwischen Mensch und Tier vertiefen kann, ersetzt sie keine Ausbildung , weder für das Tier, noch für den Menschen. Eine Kommunikation kann das Verhalten eines Tieres leicht verändern, so wie auch uns das "Darüber Sprechen" gut tun kann.

Ein Beispiel: ein Hund heulte herzerweichend beim Läuten der Kirchenglocken. Das war sowohl für ihn als auch für die Menschen alles andere als angenehm. Nach einer Kommunikation über die Kirchenglocken nahm sein Heulen deutlich ab, verschwand zeitweise sogar ganz.

Trotzdem besteht jedoch keine Beeinflussung des Tieres nach unserem Geschmack und schon gar nicht wird es wie durch Zauberhand plötzlich ganz brav. Schliesslich reden wir dauernd mit unseren Kindern, was gar nicht heissen will, dass sie uns aufs Wort gehorchen - was ich ehrlich gesagt auch nicht möchte!

Ebenso ist es nicht möglich, in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Tieres einzudringen: es teilt uns lediglich mit, was es mitteilen möchte.